Berlepsch Bereits seit dem Jahr 1880 exisitiert diese Sorte, die eigentlich den Namen "Goldrenette Freiherr von Berlepsch" trägt, heute aber nur unter dem Kurznamen "Berlepsch" gehandelt wird. Diesen mittelgroßen, 110 g schweren, flachkugeligen Apfel charakterisieren fünf ausgeprägte, gleichmäßige Rippen rund um den Kelch. Viele rostartige Punkte geben der rötlich gelben Schale eine leicht raue Struktur. Beim ‘Roten Berlepsch’ ist die Schale dunkelrot gefärbt. Das feste, gelbliche Fruchtfleisch ist saftig, schmeckt fein säuerlich und hat einen überdurchschnittlichen Vitamin-C-Gehalt. Wegen seines edlen Aromas wird diese Wintersorte meist frisch verzehrt. Berlepsch eignet sich aber auch zum Kochen oder Backen und ergibt einen schön aussehenden Kuchenbelag. Der hohe Vitamin-C-Gehalt wirkt sich beim Dörren von Apfelringen aus: Das Vitamin C bremst die Oxidation, die angeschnittenen Früchte verbräunen daher nicht so rasch. Im Oktober gepflückt ist diese Apfelsorte je nach Lagerungsverfahren bis in den März hinein zu genießen. |