| Erbsen Die Erbsenpflanze ist ein einjähriges kahles Kraut. Die eigentlichen Erbsen sitzen in den Hülsen: die Samen oder "Körner". Der Gemüsehandel unterscheidet folgende Sorten: Schalerbsen (leicht mehlig, wenig süß), Markerbsen (süß und zart) und Zuckererbsen. Nur die Zuckererbsen können mit der ganzen Hülse und den darin befindlichen Samen gegessen werden. Ihr Anbau erfolgt nur für den Frischverzehr.
Erbsen sind eine der ältesten kultivierten Gemüsearten überhaupt. Die Heimat liegt im östlichen Mittelmeergebiet sowie in Vorder- und Mittelasien. Erste Verbreitung in Mitteleuropa erfolgt aber erst im 9. und 10. Jahrhundert n. Chr. Heute werden Erbsen auf der ganzen Welt angebaut. Flächenmäßig stehen sie an 4. Stelle aller Gemüsearten. Europas Anbauschwerpunkte liegen in Großbritannien, Frankreich und Italien. Deutschland mit seiner von Juni bis Ende August dauernden Ernte fällt da einigermaßen zurück, erfährt aber kaum Importe an Frischware. Höher hingegen sind die Importe an Konserven und TK-Ware.
Der Gehalt an biologisch hochwertigem Eiweiß ist in Erbsen besonders hoch. Weiterhin sind zu nennen: Kohlenhydrate (Stärke und Zucker), Fett, Lezithin, Mineralsalze (Kalium und Phosphor), die Vitamine B1, B2 und E und in eher geringen Mengen Provitamin A und Vitamin C.
Wie Bohnen sollten Erbsen nur gegart gegessen werden. In Salzwasser gekocht, dienen Erbsen, allein oder als Mischgemüse, als Beilage zu verschiedensten Gerichten, als Auflauf, als Suppe usw. sowie zur Bereitung von Salaten. |