| Kürbis (Riesenkürbis) Der Riesenkürbis ist eine kräftig rankende Pflanze. Ihre Früchte – botanisch gesehen, sind es Beerenfrüchte – variieren in Größe und Färbung. Sie können je nach Sorte gewaltig groß werden, bis zu einem halben Meter im Durchmesser und bis 75 kg schwer. Unter der ungenießbaren derben Schale liegt das weiche, saftige, zarte gelbe Fruchtfleisch, in dessen Mitte sich Fächer mit zahlreichen Kernen befinden.
Der Riesenkürbis kommt ursprünglich aus Südamerika. Der Anbau erfolgt in fast allen Ländern der Welt. In Europa sind Frankreich und Griechenland beim Anbau führend. Der erwerbsmäßige Kürbisanbau spielt in Deutschland keine große Rolle. Die Inlandsernte geht von September bis November, in den Folgemonaten unterstützt durch bescheidene Importe aus südlichen Ländern.
Der Riesenkürbis besteht zu 95 % aus Wasser, enthält aber dennoch wichtige Inhaltsstoffe, nämlich Kohlenhydrate (Zucker), Eiweiß, Calcium, Eisen, Provitamin A, Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C. Der Kürbis hat eine hohe diätetische Wirkung. Außerdem wirkt er harntreibend bei Nierenerkrankungen.
Kürbisse können, kühl und trocken gelagert, einige Monate aufbewahrt werden.
Kürbisse werden am häufigsten zu süßsaurem Essiggemüse zubereitet. Dazu wird die von der festen Schale und den Kernen befreite Frucht in Würfel oder Streifen geschnitten und in einem Aufguss aus Essig, Gewürzen, Kräutern und Zucker pasteurisiert. Weitere schmackhafte Verwendungsmöglichkeiten sind: Kürbissuppen, Kürbisgemüse, Kürbiseintopf, Kürbisauflauf, Kompott, Kürbisbrot usw. | |