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Fruchthandel Hamburg

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Mangold

Zur gleichen Art wie die Rote Bete gehörend, werden vom Mangold allerdings nicht die Wurzelknollen verwendet, sondern die Blätter und Blattstiele.  Unterschieden wird zwischen Blatt- oder Schnittmangold (Verwendung der Blätter) und Stiel- oder Rippenmangold (Verwendung der Stiele). Beim Schnittmangold sind die Blätter erheblich kleiner als beim Stielmangold.

Seit undenklichen Zeiten wird Mangold, ursprünglich an den Küstengebieten des Mittelmeeres angebaut. Bedeutender Anbau erfolgt in Italien, Frankreich, Holland, Spanien und einigen weiteren Ländern Mittel- und  Südeuropas. Die Haupterntezeit in Deutschland ist von Mai bis September. Allerdings ist der Anbau in Deutschland kaum nennenswert.

Der Nährwert des Mangolds entspricht in etwa dem des Spinats. Er ist reich an  Eiweiß und an den Mineralstoffen Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Jod und den Vitaminen B1, B2 und C. Schon immer wurde Mangold als Heilpflanze angesehen. Ihm wird eine heilsame Wirkung bei Darmträgheit  nachgesagt sowie eine beruhigende Wirkung bei Nervosität und leichter Erregbarkeit.


Mangold sollte sofort Verwendung finden, denn er ist kaum haltbar; er verliert zudem rasch an Vitamin C.

Mangold  wird entweder als Stängel - oder Blattgemüse verwendet. Die Blätter werden wie Spinat geputzt, gedünstet und oder aber als kräftige und würzige Gemüsebeilage zu Fleisch- und Fischgerichten serviert. Stiele und  Rippen kann man wie Spargel oder Schwarzwurzeln anrichten; dazu aber vorher die dünne faserige Haut von den Stielen abziehen, sodann in Stücke schneiden, dünsten und mit heller Soße servieren.