Senf. Die einjährige Senfpflanze gehört zur Familie der Kreuzblütler, trägt Schoten welche vollreif geerntet, gestapelt und gedroschen werden. Die kleinen Senfkörner sind je nach Sorte weiss, braun oder schwarz. Der scharfe schwarze Senf wird gerne in der indischen Küche verwendet. In Europa wird meistens der weisse verarbeitet. Im Handel sind unzählige Senfmischungen zu kaufen. Aus Frankreich kommt der beliebte Dijon Senf. Jedes Land kennt hier seine eigenen Vorlieben. Die Senföle wirken heilend bei Schnupfen, Kreislaufschwäche und Bronchitis. Ebenfalls auf Darm, Leber und Galle sind positive Wirkungen festzuhalten. Der Senf ist seit tausenden von Jahren bekannt. Der römische Geschichtsschreiber Plinius beschreibt den Senf im 1. Jh. und nennt 40 verschiedene Heilmittel, welche senfhaltig sind. Im Mittelalter gilt der Senf als Würze der armen Leute und bleibt, bis zur Einfuhr der neuen Gewürze durch die Seefahrer, wichtigstes Würzmittel. |