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Fruchthandel Hamburg

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Charentais

diverse Netzmelonen

Wassermelonen

Beschreibung

Die Melone ist eine Kletterpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse, die in verschiedenen Varietäten als Netzmelone, Honigmelone und Kantalupe wegen des süß schmeckenden, saftigen Fruchtfleisches ein  beliebtes Obst ist. Melonen gehören zur Familie Cucurbitaceae, sie werden wissenschaftlich Cucumis melo ssp. melo genannt. Auch die Zucker- und Ogen-Melone werden hierzu gerechnet. Netzmelone, Honigmelone und die Kantalupe sind  Varietäten (Formen) dieser Unterart, wobei die Netzmelone als Cucumis melo ssp. melo var. reticulatus, die Honigmelone als Cucumis melo ssp. melo var. inodorus und die Kantalupe als Cucumis melo ssp. melo var. cantalupensis  bezeichnet werden. Wassermelonen tragen den systematischen Namen Citrullus lanatus. Die Pflanzen wachsen mit langen, dem Boden aufliegenden Ranktrieben; die Blüten sind eingeschlechtlich und erscheinen an ein und derselben  Pflanze. Aus den weiblichen reifen die rundlichen bis leicht gestreckten und bis kopfgroßen Früchte heran. Weil das saftig rote Fruchtfleisch einer Wassermelone fast nur nach Wasser schmeckt, glauben viele Menschen seien gerade  gut genug gegen den Durst, viel an Biostoffen könne da jedoch nicht enthalten sein. Ein gewaltiger Irrtum! Die zum Teil riesige Frucht enthält enorm viele Vitamine und Mineralien. Nahe verwandt und zur gleichen Gattung gehörig  ist die als Gemüse gezogene Gurke, wogegen die Wassermelone äußerlich zwar der Melone ähnelt, jedoch zu einer anderen Gattung zählt.


Herkunft

Die Melone wächst am liebsten in warmen, aber nicht zu heißen  Regionen, z. B. in süd - und südosteuropäischen Ländern, in Israel und in Nordafrika. Die Melonen vom Obstladen um die Ecke stammen hauptsächlich aus dem Mittelmeerraum. Von Melonen gibt es zahlreiche Sorten: Honig -, Netz -,  Wasser -, oder Kantalupemelonen. Die Stammform der Pflanze ist vermutlich im tropischen Afrika heimisch, gelangte aber schon früh in das Mittelmeergebiet und wurde schon von Ägyptern, Griechen und Römern geschätzt. Heute werden  Melonen weltweit in warmen Ländern angebaut, u. a. in China, den USA und Spanien.


Wirkstoffe

Das gelbe bis intensiv rote Fruchtfleisch der Melone enthält viele Karotene, die im Stoffwechsel zum wichtigen  Vitamin A umgebaut werden. Vitamin A stimuliert die menschlichen Gene und damit die Intelligenz. Karotene kurbeln den Bau der Konnexinmoleküle an. Aus diesen entstehen winzige Kanälchen, durch die die Nährstoffe aus dem Blut in  die Gehirn – und Nervenzellen wechseln.

Melonen bieten außerordentlich viel Pyridoxin (Vitamin B6). Dieses Vitamin fungiert als Schere, mit der die Eiweißmoleküle in eine verwertbare Form zurechtgeschnitten werden. So  sorgt Pyridoxin täglich für die Eiweißsynthese im Körper. Melonen enthalten auch sehr viel Niazin (Vitamin B3, für die Zellatmung), Folsäure (für Wachstum, Blutbildung, Sauerstoffversorgung der Zellen) und Mangan (für Gehirn  und Nerven, für guten Sex und Farbe im Haar). Gewaltig sind die Konzentrationen von Vitamin C in Melonen (wichtig für Immunsystem, Stimmungslage und Konzentration).


Artenvielfalt

Eine typische Form der Melone  ist die Zuckermelone, die unter allen Varietäten den süßesten Geschmack aufweist. Sie verfügt über eine gelbe, glatte Schale und hat nur schwache Längsrippen.

Netzmelonen haben eine weiche, geriffelte Schale mit  auffälliger, heller, netzförmiger Äderung. Ihr Fruchtfleisch ist lachsfarben und schmeckt erfrischend-fruchtig süßlich. Sie halten sich nur wenige Tage. In Nordamerika sind sie sehr beliebt – werden hier aber auch  "cantaloupe" genannt, eine von der europäischen Kantalupe abgeleitete, jedoch falsche Bezeichnung.

Honigmelonen sind etwas weniger aromatisch als Netzmelonen, reifen langsamer und haben eine festere Schale, die  sie länger lagerfähig macht. Es gibt Sorten mit glatter Rinde und grünem Fruchtfleisch, mit dunkler Rinde und orangefarbenem Fruchtfleisch, mit gelber, runzliger Rinde und grünem oder weißem Fruchtfleisch und mit dunkelgrüner,  runzliger Rinde und rosafarbenem Fruchtfleisch.

Die Kantalupe wird überwiegend in Europa angebaut; ihr Name leitet sich von der Ortschaft Cantalupo bei Rom ab; möglicherweise wurde sie über diesen Ort aus Armenien  eingeführt. Die Kantalupe hat eine feste, warzige und schuppige Schale mit tiefen Längsfurchen; die typische Netzäderung der Honigmelonen fehlt bei ihr.

Die kleine Ogen-Melone (genannt nach dem israelischen Kibbuz, in  dem sie gezüchtet wurde) hat eine orangefarbene, grüne, geriffelte Schale und hell-orangefarbenes Fruchtfleisch.

Wassermelonen sind einjährige Pflanzen, die in Form, Größe und Zeichnung sehr verschiedenartig sein können.  Ihre Form ist rund bis länglich elliptisch, ihr Gewicht liegt zwischen einem und etwa 20 Kilogramm, und die Farbe ihrer glatten Schale variiert zwischen dunkelgrün und hellgrün gestreift. Das Fruchtfleisch ist in der Regel rot,  recht süß (jedoch weniger intensiv als bei den Melonen), äußerst wasserreich (etwa 93 Prozent) und auf charakteristische Weise mürbe.


Kantalupe
Vitamin A als Jungbrunnen

Schon zehn Minuten nach dem Verzehr  einer Melone geschieht im Darm Aufregendes: Wie eine Millionenschar emsiger Heinzelmännchen wandeln Gallensalze und Enzyme die Karotene in Vitamin A um. Diese neuen Moleküle schlängeln sich behend durch die Darmwand und Streben  über das Blut zur Leber und Zellen, um ihr Verjüngungswerk zu verrichten: in Knochen und Zähnen, Augen, Haut, Haaren und Nägeln, Besonders intensiv schützen die Vitamin – A – Moleküle die Schleimhäute im Körper gegen freie  Radikale, Viren, Bakterien und andere Bedrohungen.