Banane, Musa paradisiaca, banana. Die Bananenstaude wird je nach Sorte 4 bis 10 m hoch. Zuerst wachsen die Bananen an der Staude nach unten, wenden sich dann aber der Sonne entgegen und werden krumm. Die noch unreifen grünen Bananen werden aus den Hauptanbauländern Ecuador, Kolumbien, Panama, Costa Rica, Honduras, Guatemala und Nicaragua nach Europa importiert. In den grösseren Städten gibt es Reifehallen für Bananen. Beim Nachreifen wird die Stärke in der Frucht in Zucker umgewandelt. Neben den länglichen gelben Sorten gibt es auch noch kleine dicke (Apfelbanane) oder rotgrüne (Obstbananen). Weltweit sind weit über 100 verschiedene Sorten bekannt. Ist die Banane ausgereift, hat sie eine dunkelgelbe Schale mit kleinen braunen Flecken. Die Banane hat 10 verschiedene Vitamine und 18 verschiedene Mineralstoffe. Ihr Fruchtzucker wird vom Körper rasch aufgenommen und kann so einen Leistungsabfall verhindern. Sie wird gerne von Leistungssportlern als Zwischenverpflegung gegessen. In den Spitzen der Banane können sich Keime oder Reste von Pflanzenschutzmitteln ansammeln und sollten deshalb nicht gegessen werden. Ursprünglich kommt die Banane aus den tropischen Ländern. Im 6. Jh. vor Chr. wurde sie in indischen Texten erstmals erwähnt. Um 650 gelangten sie von Indien nach Ägypten. Durch den Handel gelangte sie nach Westafrika und schliesslich über Santo Domingo in den südamerikanischen Raum. So um 1900 wurde sie in Europa erstmals eingeführt. Heute ist sie eine der beliebtesten Früchte. |