| Cherimoya Die Cherimoya ist die bekannteste und wohlschmeckendste unter den Annonen-Arten. Sie wächst an 3-5 m hohen Bäumen. Die Frucht ist eine sogenannte Sammelfrucht, deren Teilfrüchte äußerlich als Warzen oder Schuppen sichtbar sind. Die Cherimoya erinnert an grünliche Riesenerdbeeren von der Größe einer Grapefruit. Das Fruchtfleisch, das Feinschmecker als das köstlichste bezeichnen, ist weich, sahneartig, sehr delikat, mild-süß, äußerst wohlschmeckend. Als Vergleich wird häufig "Erbeeren mit Schlagsahne" ins Feld geführt.
Als Urheimat der Cherimoya gilt das Hochland von Peru und Ecuador. Anbau erfolgt heute hauptsächlich in Chile, Israel, Spanien, Kalifornien, Brasilien, Mexiko und Indien. Unsere Märkte erreichen Importe hauptsächlich von September bis Februar aus Spanien, im November und Dezember aus Israel und Südamerika. Manchmal wird die Cherimoya im Handel auch als Annone angeboten.
Cherimoyas sind reich an Eiweiß und Traubenzucker und besonders leicht verdaulich.
Unreife Früchte sollten niemals im Kühlschrank nachreifen. Wenn die Schale sich schwärzlich verfärbt und die Frucht weicher wird, kann man sie genießen.
Unreife Früchte sollten niemals im Kühlschrank nachreifen. Wenn die Schale sich schwärzlich verfärbt und die Frucht weicher wird, kann man sie genießen.
Zur Verwendung schneidet man die Frucht der Länge nach durch. Die im Fruchtfleisch sitzenden schwarzen Kerne sind hart und ungenießbar; sie müssen entfernt werden. Das Fruchtfleisch ist leicht von der Schale lösbar; hierzu empfiehlt es sich, sich eines Grapefuit-Messers zu bedienen. Jetzt muß man es nur noch auslöffeln. Weiter bieten sich zur Verwendung Marmeladen, Obstsalate und Fruchtbecher an. | |