Zurück

Home
Kontakt
Team

Fruchthandel Hamburg

 Äpfel  Beerenfrüchte  Citrusfrüchte Gemüse Kartoffeln  Kräuter  Melonen  Früchte  Paprikas  Pilze  Salate  Zwiebeln

Römersalat

Die dünnen, feinen länglichen Blätter des Römersalates, die eine starke Mittelrippe aufweisen, schließen sich, etagenförmig um einen Mittelstrunk  angeordnet, zu einem länglichen, mehr oder weniger lockeren Kopf zusammen. Bei den älteren Sorten musste man nachhelfen. Man band sie zusammen; deshalb heißt dieser Salat auch Bindesalat. Seine Außenblätter sind  zumeist kräftig grün, die Innenblätter infolge der Kopfbildung gelblich gebleicht. Herzhafter als Kopfsalat, ist der Römersalat ein leckeres, knackiges, saftiges Geschmackserlebnis.

Die Heimat des  Römersalates kann nur vermutet werden, wahrscheinlich aber Westasien und das Mittelmeergebiet. Wachsen tut er überall dort, wo auch Kopfsalat angebaut werden kann. In Mitteleuropa sind neben den Mittelmeerländern  Italien, Frankreich und Spanien die Bundesrepublik, die Niederlande und Österreich die wichtigsten Produzenten. Der Markt wird im September und Oktober durch die heimische Produktion, von November bis Mai durch  Importe beliefert.

Die Inhaltsstoffe des Römersalates ähneln im Wesentlichen denen des Kopfsalates, also sind zu nennen: Eiweiß, die Mineralstoffe Kalium und Calcium, Provitamin A, die Vitamine B1, B2 und C.

Im Gemüsefach des Kühlschranks ist Römersalat 2-3 Tage haltbar.

Bei der Verwendung entfernt man zuerst die Außenblätter, die übrigen Blätter werden einzeln gelöst und gewaschen, getrocknet und dann  erst zerschnitten. Gedünstet und mit zerlassener Butter übergossen, ergibt sich, ähnlich wie von Wirsing, eine schmackhafte Gemüsebeilage. Die inneren bleichen Blätter des Römersalates können, nach Entfernung der  Strunkreste und in Streifen geschnitten, mit den üblichen herzhaften Dressings zu einem frischen Salat zubereitet werden.